Ökumenischer Gottesdienst "in interreligiöser Gastfreundschaft" am 24. September in der Wiener Franziskanerkirche mit Vertreterinnen und Vertretern von Christentum, Buddhismus, Islam und Bahá'í
Wien, 11.09.2026 (KAP) Von 1. September bis 4. Oktober 2026 feiern die christlichen Kirchen die "Schöpfungszeit" - sie endet am Fest des heiligen Franziskus, dem Patron des Naturschutzes, dessen Todestag sich dieses Jahr zum 800. Mal jährt. Viele Aktivitäten in der Schöpfungszeit stehen heuer daher auch ganz im Zeichen des 800-Jahr-Jubiläums des Todes des hl. Franz von Assisi. So etwa auch ein ökumenischer Gottesdienst "in interreligiöser Gastfreundschaft" am Donnerstag, 24. September, um 18 Uhr in der Wiener Franziskanerkirche. Das Motto lautet "Ehrfurcht vor allem Lebendigen".
Mit dabei sind u.a. von christlicher Seite der Wiener evangelische Superintendent Matthias Geist und Hirte Walter Hessler von der Neuapostolischen Kirche. Weiters werden Vertreterinnen und Vertreter von Islam, Buddhismus und Bahá'í das Wort ergreifen und zu zentralen Texten von und über den hl. Franziskus Impulse aus der jeweils eigenen kirchlichen bzw. religiösen Perspektive geben. Auch Papst Franziskus bzw. seine Umwelt- und Sozialenzyklika "Laudato si" und sein "Gebet für die Erde" werden im Gottesdienst eine wichtige Rolle spielen. Dazu kommt u.a. eine digitale Kunstinstallation der koreanischen Künstlerin Sung Min Kim.
Veranstalter des Gottesdienstes sind Religions for Future Vienna, Fridays for Future Austria, das Umweltbüro der Erzdiözese Wien, die Österreichische Ordenskonferenz und der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich in Kooperation mit dem Projekt "Religion4Ecology" der KPH Wien/Niederösterreich.