Franziskus absolviert von 28. bis 30. April einen offiziellen Pastoralbesuch in Ungarn - Sonntagsmesse auf dem Kossuth-Platz und großes Treffen mit Jugendlichen als Höhepunkte - Begegnungen mit Staatspräsidentin Novák und Regierungschef Orbán - Papstprogramm hat auch sozialen Schwerpunkt
Am 28. April reist der Papst zum zweiten Mal nach Budapest und trifft dort mit Viktor Orbán einen Politiker, der international polarisiert wie nur wenige - Doch Berührungsängste sind Franziskus fremd - Von Kathpress-Rom-Korrespondent Ludwig Ring-Eifel
Bischofskonferenz-Vorsitzender vor Papstbesuch: Starke Säkularisierung im Land, aber gleichzeitig auch erfolgreiche missionarische Tätigkeit durch spirituelle Bewegungen und Pfarrgruppen - Frieden wird wiederkehrendes Thema in Franziskus-Reden sein
Diplomat Habsburg vertritt Budapest beim Heiligen Stuhl: "Wir leben bewusst Christentum seit 1.000 Jahren" - Ungarn ein "Symbol für christliche Werte, für traditionelle Werte der Familie"
Dechant und Nationalkoordinator für die Ungarn-Seelsorge, Ferenc Simon: Besuch von Franziskus in Ungarn "eine Ehre" - In Österreich leben rund 100.000 Ungarn, größere ungarisch-sprachige Gottesdienstgemeinden gibt es in Wien und den Landeshauptstädten
In der Budapester Elisabethkirche trifft Franziskus am 29. April Menschen in verschiedenen sozialen Notlagen sowie Mitarbeiter kirchlicher Sozialeinrichtungen wie der Caritas - Auch Geflüchtete aus der Ukraine bei Begegnung mit dem Papst
70 Kinder und Jugendliche mit Sehbehinderungen, aber auch intellektuellen Beeinträchtigungen haben im Batthyány-Strattmann-Institut ein Zuhause - Für Franziskus arbeiten sie gemeinsam an einem besonderen Geschenk
Wiener griechisch-orthodoxer Metropolit ist auch Bischof der griechisch-orthodoxen Gläubigen in Ungarn - Ökumenische Beziehungen in Ungarn "geschwisterlich"
Wenn über mögliche künftige Päpste spekuliert wird, fällt stets auch sein Name: Der Budapester Erzbischof Kardinal Péter Erdö zählt zu den profiliertesten Kirchenvertretern in Mittel- und Osteuropa