Neue Impulse für die kirchliche Ökumene im Vordergrund - Vernetzung und Dialog von jungen Wissenschaftlern
Wien, 26.09.2026 (KAP) Unter dem Titel "Neue theologische Ansätze im Dialog zwischen Ost und West im 21. Jahrhundert" lädt die Stiftung Pro Oriente junge Wissenschaftler zu einem neuen akademischen Programm ein. Ziel des "PRO ORIENTE Emerging Scholars-Programm" (PO-ES) ist es, "neue Wege in der Begegnung und Zusammenarbeit unter den Kirchen auszuloten und tragfähige künftige ökumenischen Modelle zu diskutieren", wie Pro Oriente in einer Presseaussendung am Freitag bekannt gab.
Der Kurs richtet sich an bis zu fünfzehn Nachwuchswissenschaftler aus der Theologie oder verwandten Disziplinen. Mit dem Kurs-Thema reagiere man auf die "deutlichen Veränderungen in der religiösen Landschaft, vor allem im Blick auf die Beziehungen zwischen Kirche und Staat/Politik sowie auf unterschiedliche Formen von Zugehörigkeiten", erklärte die Stiftung.
Der mit 4 ECTS-Punkten bewertete Kurs stellt eine Kooperation zwischen Pro Oriente und dem Lehrstuhl für Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Uni Regensburg dar. Er besteht aus einer mehrteiligen Online-Phase ab November 2026 sowie einer Präsenzphase in Wien vom 29. August bis 3. September 2027. Verantwortlich für das Programm zeichnen neben Viola Raheb (Pro Oriente) die Regensburger Kirchenhistorikerin Andrea Riedl und der Grazer Kirchenhistoriker Pablo Argarate.