Abordnung um Alt-Abt Raimund Schreier und Künstler Helmut Strobl brachte für Serleskirchl über Mieders bestimmte Glocke nach Rom
Rom/Innsbruck, 24.09.2026 (KAP) Besondere Reise für eine Glocke aus dem Tiroler Stubaital: Papst Leo XIV. persönlich segnete die für das hoch über Mieders gelegene Serleskirchl bestimmte Glocke am Mittwoch im Zuge der Generalaudienz im Vatikan und schlug sie auch erstmals an. Eine Abordnung um den emeritierten Wiltener Abt Raimund Schreier und den Künstler Helmut Strobl, der die vor einem Jahr eröffnete Kapelle am Koppeneck in der Nähe der Bergstation der Serlesbahnen initiiert hat, brachte die mehr als 100 Kilo schwere Glocke per Bus nach Rom, berichtete die ORF-Sendung "Tirol heute".
Der 85-jährige Strobl zeigte sich tief bewegt von der Begegnung mit dem Papst. "Ein Traum, eigentlich kaum zu glauben", sagte er über die Momente mit Leo XIV. auf dem Petersplatz. Altabt Schreier stellte dem Kirchenoberhaupt das mit freiwilligen Spenden und der Hilfe regionaler Betriebe gebaute Serleskirchl vor und zeigte dem Papst auch ein Foto. "Ich habe ihm gesagt, dass diese Kapelle vor dem 'Hochaltar von Tirol' steht", wies Schreier darauf hin, dass man von der Kapelle direkt auf die knapp 2.700 Meter hohe Serles blickt, die von den Einheimischen eben diesen Beinamen bekommen hat: "Seine Augen haben gestrahlt."