Zahlreiche Initiativen der heimischen Ordensgemeinschaften in der kirchlichen Schöpfungszeit von 1. September bis 4. Oktober - Hl. Franz von Assisi wichtiger Impulsgeber für nachhaltigen Lebensstil
Wien, 27.08.2026 (KAP) Österreichs Ordensgemeinschaften beteiligen sich auch heuer mit zahlreichen Gottesdiensten, Veranstaltungen und Initiativen an der ökumenischen "Schöpfungszeit". Die von 1. September bis 4. Oktober dauernde Schöpfungszeit steht 2026 unter dem Leitwort "Lebendiges Wasser" und ist zugleich vom Gedenken an den 800. Todestag des heiligen Franz von Assisi geprägt. Der Ordensgründer gilt mit seiner besonderen Verbundenheit zur Schöpfung als wichtiger Impulsgeber für einen nachhaltigen Lebensstil, teilten die Ordensgemeinschaften mit. Das Vermächtnis des Heiligen stoße dazu an, "den eigenen Umgang mit der Schöpfung zu hinterfragen, konkrete Schritte für mehr Nachhaltigkeit zu setzen und die Verbundenheit von Mensch, Natur und Schöpfer neu in den Blick zu nehmen".
Die Ordensgemeinschaften haben auf ihrer Website (www.ordensgemeinschaften.at) zahlreiche Aktivitäten in der Schöpfungszeit zusammengetragen. Einige Beispiele: In Wien eröffnen die Franziskaner bereits Ende August mit "Schöpfungstagen" im Garten ihres Klosters (Franziskanerplatz 4) den Veranstaltungsreigen. Am 1. September feiern die Dominikaner eine Abendmesse unter dem Motto "Damit Ströme lebendigen Wassers fließen" (Dominikanerkirche, Postgasse 4). Die Schwestern von der Schmerzhaften Mutter laden im September unter anderem zu einem Schöpfungsgebet, einem "Tag der Stille" zum Franziskus-Jubiläum sowie zu Veranstaltungen über Flucht und Nachhaltigkeit ein.
Unter dem Titel "Ehrfurcht vor allem Lebendigen" laden am 24. September die Österreichische Ordenskonferenz, der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich, Religions for Future Vienna, Fridays for Future und das Umweltbüro der Erzdiözese Wien in die Franziskanerkirche zu einem ökumenischen bzw. interreligiösen Gebet.
Die Ordenskonferenz begleitet die Schöpfungszeit zudem mit einer Social-Media-Kampagne, bei der Mitglieder franziskanischer Gemeinschaften über Franz von Assisi und konkrete Möglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit sprechen.
Auch außerhalb Wiens sind zahlreiche Veranstaltungen geplant. Im niederösterreichischen Stift Geras beispielsweise führt Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger am 12. September durch den Klostergarten. Die Steyler Missionare laden unter anderem zu einer Vesper in St. Gabriel sowie zu einer Mahnwache bei der OMV-Raffinerie Schwechat ein. Die Franziskanerinnen in Zwettl veranstalten Meditationsnachmittage mit Impulsen von Franz und Klara von Assisi.
In Oberösterreich steht von 2. bis 4. Oktober in Enns das Festival "FRANZ800" mit Symposium, Konzerten und liturgischen Feiern auf dem Programm. Inhaltlich geht es dabei um Frieden, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und das Verhältnis von Mensch und Natur. In Salzburg wird ab 27. September eine Ausstellung mit 20 Wachsreliefs zu Stationen aus dem Leben des heiligen Franziskus gezeigt. Weitere Initiativen gibt es in Kärnten und der Steiermark.
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