Aufruf des Hilfswerks zu besonderer Aufmerksamkeit, wenn Menschen im Freien desorientiert oder schwach wirken
Graz, 19.06.2026 (KAP) Nicht nur die winterliche Kälte, sondern auch die Hitze im Sommer stellt für Große Belastung für wohnungs- und obdachlose Menschen eine große Herausforderung dar. Darauf haben die VinziWerke am Freitag in einer Aussendung hingewiesen. Obdachlose Menschen müssten den Großteil ihres Tages im Freien verbringen. Daher der Appell der VinziWerke an die Bevölkerung: "Wenn Ihnen Menschen auffallen, die desorientiert oder schwach wirken, sprechen Sie sie an und rufen Sie bitte im Zweifelsfall immer die Rettung", so Amrita Böker, Geschäftsführerin der VinziWerke. Die Hilfsorganisation erneuerte am Freitag zudem ihren Aufruf, wonach Freiwillige derzeit in allen Einrichtungen gesucht werden.
Die Vinzenzgemeinschaft VinziWerke Österreich (kurz VWÖ) wurde 1990 als "Jugendvinzenzgemeinschaft Eggenberg" von Pfarrer Wolfgang Pucher (1939-2023) gegründet. Dabei verfolgten die jungen Ehrenamtlichen das Ziel, armutsbetroffenen Menschen schnell, unbürokratisch, niederschwellig und zielgerichtet zu helfen. In den mittlerweile 40 Institutionen der VinziWerke in der Steiermark, Wien und Salzburg finden täglich bis zu 450 Personen Unterkunft und 1.700 Personen werden mit Essen und Lebensmitteln versorgt. Die VinziWerke sind eine von 160 Vinzenzgemeinschaften in Österreich und damit Teil der vinzentinischen Gemeinschaft, der größten Laienorganisation der Welt.