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Syrien: Neuer Nuntius Erzbischof Cona trifft Patriarch Johannes X.

18.06.2026 14:16
(zuletzt bearbeitet am 18.06.2026 um 14:36 Uhr)
Syrien/Kirche/Diplomatie/Orthodoxie
Vatikandiplomat versichert bei Antrittsbesuch in Damaskus dem Oberhaupt des griechisch-orthodoxen Patriarchats von Antiochien Unterstützung des Papstes für die Präsenz der Christen im Nahen Osten
Damaskus, 18.06.2026 (KAP) Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Antiochien, Johannes X., hat am Mittwoch an seinem Amtssitz in Damaskus den neuen Apostolischen Nuntius für Syrien, Erzbischof Luigi Roberto Cona, empfangen. Der Nuntius versicherte dem Patriarchen die Unterstützung des Papstes für die Präsenz der Christen im Nahen Osten, insbesondere in Syrien. Der Heilige Stuhl verfolge die Entwicklungen in Syrien sehr aufmerksam, so der Nuntius. Laut Mitteilung sprach Cona von einer heiklen Übergangsphase in der Geschichte des Landes.

Während des Treffens unterstrich Patriarch Johannes X. die tief verwurzelte Präsenz der Christen in Syrien. Eine gute Zukunft des Landes sei untrennbar mit friedlicher Koexistenz und gleichen Rechten und Pflichten für alle Bürgerinnen und Bürger verbunden. Der Patriarch unterstrich zudem die langjährigen historischen Verbindungen zwischen dem Orthodoxen Patriarchat von Antiochien und dem Heiligen Stuhl und bekräftigte das gemeinsame christliche Engagement für Frieden und Stabilität im Nahen Osten.

Erzbischof Luigi Roberto Cona (60) wurde im März von Papst Leo XIV. zum neuen Nuntius in Syrien ernannt. Er tritt in große Fußstapfen. Conas Vorgänger war mit Kardinal Mario Zenari einer der berühmtesten Vatikandiplomaten. Er harrte trotz Krisen und Kriegen von Dezember 2008 bis Jänner 2026 in Damaskus aus. 2016 "belohnte" ihn Papst Franziskus mit dem Kardinalstitel. Am 2. Februar 2026, vier Wochen nach dem 80. Geburtstag Zenaris, nahm Papst Leo XIV. dessen altersbedingtes Rücktrittsgesuch an.
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