Seit 2011 wurden die Videos über 2,6 Millionen Mal aufgerufen - "Die Pummerin läutet das neue Jahr ein" erreichte bis dato mehr als 88.200 Aufrufe
Wien, 04.04.2025 (KAP) Einen digitalen Erfolg hat die Erzdiözese Wien erzielt: Mit 10.000 Abonnenten betreibt die Erzdiözese Wien den zweitgrößten diözesanen YouTube-Kanal im deutschen Sprachraum. Mit 17.100 Abonnenten und 1.823 Videos sei nur der YouTube-Kanal der deutschen Diözese Passau größer, heißt es in einer Aussendung am Freitag. Allein im März soll der Kanal der Erzdiözese durchschnittlich 18.000 Aufrufe und 980 Stunden Wiedergabezeit verzeichnet haben. Die Erzdiözese Wien ist auch auf anderen sozialen Medien aktiv. Ihr Instagram-Prifil "erzdioezesewien" verzeichnet rund 7.800 Follower (Stand 4.4.2025); via Facebook zählt die Erzdiözese 29.340 Follower.
Seit Beginn des Kanals wurden die Videos insgesamt über 2,6 Millionen Mal aufgerufen, was einer Gesamtwiedergabezeit von rund 210.000 Stunden - umgerechnet knapp 24 Jahre - entspricht.
Das erfolgreichste Video des Kanals "Die Pummerin läutet das neue Jahr ein" erreichte bis dato mehr als 88.200 Aufrufe. Dies zeige, "wie auch traditionelle Merkmale des kirchlichen Lebens in digitalen Formaten noch immer oder vielleicht auch wieder gesucht werden", so das YouTube-Team der Erzdiözese Wien.
Gestartet hat der Kanal 2011. "Nach holprigen Anfängen mit 400 Abonnenten haben sich die regelmäßigen Besuchszahlen seit 2018 damit eindrucksvoll vervielfacht", informierte die Erzdiözese Wien. Das Angebot des Kanals orientiere sich an den Bedürfnissen und Interessen der YouTube-Nutzenden. So umfassen die Videos etwa Antworten auf grundlegende Lebensfragen, christliche Themen im Kontext des Kirchenjahres und Glaubenszeugnisse. Ein besonderer Höhepunkt seien die Live-Übertragungen von Festgottesdiensten, hieß es.
"Die Ausrichtung des Kanals folgt dem Prinzip, Menschen dort abzuholen, wo sie heute nach Antworten und Orientierung suchen", wies die Erzdiözese hin. YouTube als die zweitgrößte Suchmaschine weltweit biete eine ideale Voraussetzungen, um die christliche Botschaft zeitgemäß zu vermitteln. Ziel sei zudem den Aufruf von Papst Franziskus, die Kirche auch außerhalb traditioneller Orte erlebbar zu machen, umzusetzen.