Katholische Aktion: Österreichische Teilnehmende nehmen Bestärkung für die Weiterarbeit an den Themen Demokratie, Menschenwürde, Frieden und Frauen mit
Würzburg/Wien, 14.05.2026 (KAP) Eine positive Zwischenbilanz des noch bis Sonntag andauernden Deutschen Katholikentags in Würzburg hat die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) gezogen. "Hab Mut, steh auf" ist nicht nur Motto des Katholikentags, sondern war auch das Motto des Österreicher-Treffens vor Ort, das von der Katholischen Aktion initiiert wurde. Rund 30 Personen, darunter viele Studierende aus Österreich, trafen einander nach dem Eröffnungsgottesdienst am Donnerstagvormittag, um inmitten des umfangsreichen Programms ihren persönlichen Zugang zum Motto des Katholikentags zu reflektieren. Als wichtigste Themen für die Weiterarbeit hätten sich in den Gesprächen die Bereiche Demokratie, Menschenwürde, Frieden und Frauen herauskristallisiert, so die KAÖ in einer Aussendung am Donnerstag.
Manfred Hofmann, Generalsekretär der Katholischen Aktion Oberösterreich, zog ein erstes Resumee: "Wir nehmen von hier sehr viel positive Energie mit. Die Begegnungen mit Gleichgesinnten machen Mut, für wichtige Anliegen gemeinsam aufzustehen."
Reinhard Bödenauer, Präsident der Katholischen Aktion der Erzdiözese Wien, will sich vor allem Schwung für die Umsetzung von Synodalität in der Diözese mitnehmen und zeigte sich erfreut, dass dies auch von Erzbischof Josef Grünwidl unterstützt wird. Die Implementierung der synodalen Haltung in der Kirche müsse weitergehen, so Bödenauer: "Synodalität und das gute Miteinander muss auch von unten kommen. Und das spürt man hier auf dem Katholikentag besonders stark.
Regina Petrik, Generalsekretärin der Katholischen Aktion Österreich, zeigte sich beeindruckt von der Verbundenheit unter den tausenden Katholikinnen und Katholiken aus mehreren Ländern und mit unterschiedlichen kirchlichen Aufgaben und Funktionen. In den Begegnung mit Menschen aus den Pfarrgemeinden, mit Funktionärinnen und Funktionären aus kirchlichen Organisationen und mit Amtsträgern sei spürbar, so Petrik: "Die Kraft der Einheit ist um so vieles stärker als die Destruktivität der Rede von der Spaltung. Das macht Mut, das lässt uns immer wieder aufstehen und das motiviert, sich immer aufs Neue für das gute Miteinander in Kirche und Gesellschaft einzusetzen."